Gesundheitsprüfung in der Sterbegeldversicherung

In der Sterbegeldversicherung können Sie festlegen, ob Sie einen Tarif mit oder ohne Gesundheitsprüfung abschließen möchten. Wenn eine zu versichernde Person bereits Vorerkrankungen hat, die eine Antragsannahme erschweren, kann es sinnvoll sein, auf Gesundheitsfragen zu verzichten.

 

Antrag mit Gesundheitsprüfung

Grundsätzlich ist die Beantragung einer Sterbegeldversicherung mit kurzen Gesundheitsfragen verbunden. Dabei wird gefragt, ob die versicherte Person in den letzten 5 Jahren an lebensbedrohenden Krankheiten litt oder über einen längeren Zeitraum in ärztlicher Behandlung war.

Werden alle Fragen aus Sicht der Versicherung positiv beantwortet, wird der Antrag im Normalfall angenommen. Bei Tarifen mit einer Gesundheitsprüfung entfallen sogar entsprechend mögliche Wartezeiten. Die Versicherungsleistung ist dann sofort garantiert, falls die versicherte Person bereits kurz nach dem Versicherungsbeginn verstirbt.

 

Verzicht auf Gesundheitsfragen

Sofern Sie aufgrund von Vorerkrankungen keine Gesundheitsfragen beantworten möchten, ist das bei manchen Tarifen auch möglich. Ob der Versicherungsbeitrag dadurch wesentlich teurer wird, kann man pauschal nicht sagen, da dies immer von dem Eintrittsalter und den aktuellen Angeboten abhängig ist. Bei einem jungen Eintrittsalter ist der Beitragsunterschied jedoch nicht sehr groß.

Tarife ohne Gesundheitsprüfung haben jedoch in den meisten Fällen eine Wartezeit, wonach erst ein bestimmter Zeitraum vergangen sein muss, bis die volle Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt wird. Wie hoch die Todesfallleistung dann ist, falls der Versicherte innerhalb dieser Karenzzeit versterben würde, hängt von der bisherigen Dauer des Vertrags und dem Sterbegeldanbieter ab.

 

Welche Anbieter verzichten auf Gesundheitsfragen?

Ein großer Teil der Sterbegeldversicherungen hat gesundheitsunabhängige Tarife in seinem Produktangebot. Wo Sie diese Versicherungstarife zum Beispiel beantragen können, finden Sie in der folgenden Liste:

Oftmals muss allerdings auch das Eintrittsalter passen. Ab einem bestimmten Alter ist die Beantragung ohne Gesundheitsprüfung nicht mehr möglich.

 

Höhere Summe im Leistungsfall

Manche Sterbegeldtarife (zum Beispiel die Tarife der Monuta Sterbegeldversicherung) bieten Ihnen die Option alle 3 Jahre die Versicherungssumme um 10% zu erhöhen, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung notwendig ist.

Die Erhöhung der Versicherungssumme ist allerdings nicht mehr möglich, wenn eines der folgenden Ereignisse zutrifft:

  • Tarif wurde ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen
  • Tarif ist eine Absicherung gegen Einmalzahlung
  • Sterbegeldversicherung wurde bereits beitragsfrei gestellt
  • Versicherte Personen haben das 60. Lebensjahr vollendet
  • Es besteht Zahlungsverzug und eine Mahnung nach § 38 VVG wurde verschickt
  • Ein Kriegsfall ist eingetreten